Dekoschale mit Blütenduft aus Pappmaché herstellen
Für die Herstellung von Pappmaché braucht ihr nur wenige Zutaten: Eierkartons, Wasser und etwas Kleister oder Leim. Daraus entsteht eine breiige Masse, die sich super formen lässt. Ob Lampions, Laternen, Schalen oder Figuren – Pappmaché ist ein echtes Allround-Talent. Besonders Kinder lieben es, damit zu kneten und zu gestalten, weil sich die Form so schön frei verändern lässt.
Pappmaché aus Eierkartons - das braucht ihr
- Eierkarton
- heißes Wasser
- Sieb
- Kochlöffel
- große Schüssel
- Kuchenmesser, Streichpalette
- Mixer
- Leim
- Salbei- oder Lavendelblüten
- Schale
- Frischhaltefolie
- Karton
Pappmaché selber machen - so geht's
1. Eierkarton einweichen
Reißt den Eierkarton in kleine Stücke und lasst ihn in heißem Wasser über Nacht einweichen. Die Einweichzeit lässt sich verkürzen, wenn ihr die Schnipsel etwa 30 Minuten im Topf köcheln lässt – das geht deutlich schneller.
Die eingeweichte Masse püriert ihr anschließend mit dem Stabmixer zu einem Brei. Dann den festen Papierbrei in ein Sieb geben und mit dem Kochlöffel gut ausdrücken, bis das überschüssige Wasser herausgepresst ist.
2. Leim hinzufügen und gut durchkneten
Nun kommt der Leim oder Kleister dazu – pro Eierkarton etwa zwei bis drei Esslöffel. Da ich meiner Pappmaché-Dekoschale noch ein paar farbige Akzente sowie eine sommerliche Duftnote hinzufügen wollte, habe ich ein paar Handvoll Salbeiblüten der Masse beigemengt. Ihr könnt die Masse auch mit etwas Acrylfarbe einfärben oder eure Schale später bemalen – ganz wie ihr wollt.
Danach alles gründlich mit den Händen verkneten. Die Masse sollte so fest sein, dass ihr problemlos einen Klumpen formen könnt.
3. Schale mit Pappmaché auskleiden
Lasst das Pappmaché kurz ziehen. In der Zwischenzeit sucht
ihr euch eine passende Form – eine Schüssel eignet sich super – und wickelt sie
mit Frischhaltefolie ein. Stellt sie auf ein Stück Karton und beginnt, die
Masse von außen auf die Schüssel zu drücken. Gut festdrücken und zum Schluss
mit etwas Weißleim bepinseln, damit die Schale stabil wird.
4. Dekoschale von der Form lösen
Ist alles gut durchgetrocknet, könnt ihr die Schale
vorsichtig mit einer Streichpalette vom Karton lösen. Dank der Frischhaltefolie
lässt sich die Form problemlos entfernen. Auf Wunsch könnt ihr eure
Pappmaché-Schale mit Klarlack versiegeln, damit sie gegenüber Feuchtigkeit
unempfindlich wird – perfekt auch für den Außeneinsatz.
Wer möchte, kann die Schale natürlich farbig gestalten. Ich persönlich liebe Naturtöne, deshalb gefällt mir die ursprüngliche Farbe der Eierkartons besonders gut. Sie wirkt warm, schlicht und fügt sich perfekt in meine restliche Deko ein.
Pappmaché-Dekoschale aus Eierkartons - Dekoideen
So eine selbstgemachte Schale bietet unendlich viele
Gestaltungsmöglichkeiten. Je nach Jahreszeit könnt ihr sie mit Naturmaterialien
wie Zapfen, Zweigen, Blüten oder Schneckenhäusern dekorieren. Auch als alternative
Blumenvase mit Steckschaum funktioniert sie wunderbar.
Aktuell habe ich meine Schale sehr minimalistisch mit einem Lieblingsteelicht bestückt. Das Kerzenlicht zaubert wunderschöne Effekte in die Papierstruktur – und die Wärme verstärkt den Duft der Salbeiblüten. Ein kleiner Sommermoment, jedes Mal wenn ich daran vorbeigehe.
In Kombination mit den Flaschenvasen, die ich im Terrakotta-Look upgecycelt habe - die Anleitung findet ihr hier 👉 TERRACOTTA-LOOK: VASE MIT FARBE & BACKPULVER UPCYCELN entsteht eine schlichte aber harmonische Sommerdeko in warmen Erdfarben.
Übrigens: Eine Pappmaché-Schale ist auch ein tolles Geschenk oder Mitbringsel. Schalen kann man schließlich nie genug haben, oder?
Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Basteln – und noch
mehr Freude mit eurer selbstgemachten Pappmaché-Dekoschale!





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