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Retro Tischlampe selber machen


Retro Tischlampe selber machen DIY Anleitung

Schon länger war ich auf der Suche nach einer Tischlampe für mein Nachtkästchen. Vielleicht bin ich mittlerweile ja zu wählerisch geworden, denn ich wurde leider nirgends fündig. Eine Retro Lampe wollte ich unbedingt haben, doch so, wie ich mir meine Nachttischlampe vorstellte, gab es sie in keinem Geschäft zu kaufen. Da half nur eines: Ich musste meine Tischlampe selber machen. So wie eigentlich alle meine DIYs, war auch meine neue Tischlampe schnell und einfach zu machen und das Tolle daran: Die Lampe ist ein Unikat, die es so in keinem Geschäft zu kaufen gibt. Das macht mich ganz besonders stolz :)!

Retro Tischlampe selber machen DIY Anleitung


Regenschirme in allen möglichen Farben tanzen fröhlich in einem mintfarbenen Himmel. Obwohl sich das Wetter zurzeit von seiner allerschönsten Seite zeigt und der Regenschirm im Schirmständer sein Dasein fristet, hat mich dieses Motiv direkt angelacht. So bunt und fröhlich wie diese tanzenden Regenschirme sollte meine neue Nachttischlampe werden. Das Bild ließ ich also auf eine Fensterfolie/Klebefolie drucken und schon war ein farbenfroher Lampenschirm für meine Tischlampe im Retro-Look entstanden.

Retro Tischlampe selber machen DIY Anleitung

Ich finde, die Lampe ist wie gemacht für dieses weiße Nachtkästchen und fügt sich harmonisch in die restliche Farbkombination meines Schlafzimmers ein. Falls ihr auch noch auf der Suche nach eurer ganz persönlichen Tischlampe seid, hier kommt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu diesem DIY.

DIY-Anleitung Tischlampe im Retro-Look

Retro Tischlampe selber machen DIY Anleitung

Ihr braucht für dieses DIY folgende Materialien:


  • bedruckte Fensterfolie/Klebefolie (23cm x 46cm)
  • Weckglas, Altglas
  • kleine Tortenplatte
  • Lichterkette
  • Heißkleber; Tesafilm transparent

Und so wird's gemacht:



Passendes Foto/Motiv wählen

Für eure Tischlampe sucht ihr euch euer ganz persönliches Lieblingsbild aus. Solltet ihr kein eigenes Foto zur Hand haben, könnt ihr auch Bilder online erwerben. Zum Teil muss man für diese Bilder bezahlen. Es gibt aber auch Quellen, wo man kostenfreie Bilder herunterladen kann, wie zum Beispiel Pixabay. Über eine Million Bilder werden auf dieser Seite von einer Community gratis zur Verfügung gestellt. Da ist bestimmt für jeden Geschmack das passende Bild dabei.

Foto auf Fensterfolie/Klebefolie drucken

Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter, wo ihr Fenster- bzw. Klebefolien individuell bedrucken lassen könnt. Dazu müsst ihr einfach online das entsprechende Bild hochladen und euer gewünschtes Format wählen.

Lampenschirm formen

Die bedruckte Folie samt Trägerpapier zu einem Zylinder formen. Das Trägerpapier habe ich deshalb nicht entfernt, damit die Folie stabiler ist. Mit Heißkleber oder transparentem Tesafilm die Nahtstelle kleben.

Retro Tischlampe selber machen DIY Anleitung

Weckglas & Lichterkette

Als Leuchtmittel für meine Retro Lampe habe ich eine Lichterkette, die in einem Weckglas Platz findet, verwendet. Das stimmungsvolle Licht, das diese Lichterkette erzeugt, zaubert eine ganz besonders romanische Atmosphäre. Tipp: Wenn ihr eine batteriebetriebene Lichterkette benutzt, könnt ihr die Tischlampe unabhängig von einer Steckdose überall aufstellen, was natürlich sehr praktisch ist.

Retro Tischlampe selber machen DIY Anleitung

Lampenfuß

Nachdem ihr den Lampenschirm über das Weckglas gestülpt habt, ist die Tischlampe schon fast fertig. Was noch fehlt, ist ein Lampenfuß. Eine kleine weiße Tortenplatte dient quasi als Fuß für meine Nachttischlampe. Leicht erhöht kommt der Lampenschirm so richtig schön zur Geltung. Ihr könnt die Lampe aber auch ohne Lampenfuß aufstellen, so wie es euch am besten gefällt. 

Retro Tischlampe selber machen DIY Anleitung

Das Projekt "Retro Tischlampe selber machen" ist mir, glaube ich, gelungen. Meine selbstgemachte Retro Tischlampe mit den bunten Regenschirmen versprüht so richtig gute Laune. Da hüpft man am Morgen doch gleich viel lieber aus den Federn :)!

Ich wünsche euch frohes Schaffen und schicke euch liebe Grüße,


Neue, frühlingshafte Farben fürs Wohnzimmer



Wenn der Frühling endlich Einzug hält und die Natur sich in ihrem bunten Kleid präsentiert, bekomme auch ich so richtig Lust auf Farbe und Veränderung in meinen vier Wänden. Bunte Kissen, Blumen und andere Accessoires verströmen frühlingshafte Heiterkeit. Ja sogar Türen und Wände erstrahlen in neuen Farben. Obwohl ich reinweiße Wände über alles liebe, wollte ich das Experiment wagen und eine Wand im Wohnzimmer in einem neuen Farbton streichen. Und da mich schon mal das Streichfieber gepackt hatte, haben auch noch alle Türen eine neue Farbe abbekommen. Mit dem Gesamtergebnis bin ich total zufrieden. Die Farben wirken sehr harmonisch und stimmig. Unser Wohnzimmer erstrahlt dank der neuen Farben nun in einem komplett neuen Look.

Wohnzimmer streichen Tipps und Ideen





Helle Farben sorgen für Leichtigkeit im Wohnzimmer

Hell, lichtdurchflutet und freundlich - das sind für mich persönlich die wichtigsten Kriterien für ein Wohnzimmer mit absolutem Wohlfühlcharakter. Wenn ich einen Raum betrete, sollte dieser Platz zum Atmen bieten. Die Größe des Wohnzimmers ist hierfür nicht unbedingt von ausschlaggebender Bedeutung. Auch kleine Räume können hell, luftig und geräumig erscheinen. Mit den richtigen Farben wirkt ein kleines Wohnzimmer gleich viel größer. Helle Farbtöne sorgen für eine optische Weitung des Raumes. Hingegen engen dunkle Farben eher ein und scheinen auf den Betrachter zuzukommen.

Muster bewirken eine optische Weitung

Auch mit unterschiedlichen Mustern lässt sich die optische Größe eines Wohnzimmers beeinflussen. So bewirken zum Beispiel Querstreifen, dass ein Raum breiter wirkt. Längsstreifen hingegen lassen den Raum höher wirken, allerdings auch schmäler. In einem kleinen Wohnzimmer sollte nicht mehr als eine Wand mit Mustern gestaltet sein, da dies sonst sehr unruhig und unharmonisch auf den Betrachter wirkt. Ich persönlich halte mich generell mit Mustern sehr zurück. Am liebsten kombiniere ich kontrastarme Farben in Kombination mit viel Weiß. Das Weiß bringt die sanften Farben zum Leuchten. Außerdem wirken pastellige Farben freundlich und sorgen für gute Laune auch an düsteren Schlechtwettertagen.

Einzelne Wände farbig gestalten

In unserem gesamten Haus sind die Wände mit weißer Kreidefarbe gestrichen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Nun wollte ich jedoch ein wenig frischen Wind in unser Wohnzimmer bringen und entschloss mich, eine einzelne Wand in einem frühlingshaften Farbton zu streichen. "Sanftes Leuchten" nennt sich der Farbton, für den ich mich nach langem Überlegen nun entschieden habe. Ein sanftes Lichtgelb, das sehr luftig und zart wirkt. Vor allem die weißen Holzmöbel kommen nun besonders schön zur Geltung durch das zart leuchtende Gelb. 



Farbakzente sorgen für Spannung

Da mich schon mal das Streichfieber gepackt hatte, sollten neben der Wohnzimmerwand auch die Türen ein wenig Farbe abbekommen. Unsere Türen waren allesamt naturholzfarben. Was ich eigentlich auch sehr schön finde. Über die Jahre hinweg ist das Holz leider ziemlich dunkel geworden, was mir absolut nicht mehr gefiel und meiner Meinung nach auch nicht zur restlichen Einrichtung passte. Lange überlegte ich mir, in welcher Farbe ich die Türen wohl streichen sollte. In weiß wollte ich die Türen nicht streichen, da Fenster, Wände und auch Möbel bereits weiß sind. Die Türen sollten sich vom Rest der Einrichtung unbedingt abheben. So entschied ich mich für ein sattes Grau. Grau in Kombination mit Weiß wirkt sehr edel. Von der Firma Rust-Oleum habe ich netterweise die benötigte Kreidefarbe zur Verfügung gestellt bekommen. Da es leider nur die Farbe Wintergrau, welche mir definitiv zu hell war, im Farbsortiment gibt, habe ich den Farbton selber zusammengemischt. Aus einer Mischung von Wintergrau, Antikweiß und ein paar Tropfen schwarzer Abtönfarbe ist die perfekte Farbe für meine Türen entstanden. Glücklicherweise waren unsere Holztüren nicht lackiert und so konnte ich ohne irgendwelche Vorbehandlung die Türen mit der Kreidefarbe gleich streichen. Nachdem ich mehrere dünne Farbschichten aufgetragen hatte, war das Ergebnis gleichmäßig deckend. Zum Schutz der Farbe habe ich zum Schluss noch ein weißes Wachs aufgetragen. Außerdem bewirkt das Wachs, je nachdem wie stark es aufgetragen wird, einen tollen Vintage-Effekt, der den Türen einen ganz besonderen Look verleiht.




Doch nicht nur neue Farben für Wand und Türen sorgen für frischen Wind in unserem Wohnzimmer. Die Fenster im Wohnzimmer haben ein neues Gewand in frühlingshaftem Rosé erhalten und das eine oder andere Möbelstück habe ich ausgetauscht. So zum Beispiel ist dieser bequeme Sessel neu eingezogen. Passend zur Farbe der Türen, habe ich den Sessel in Grau gewählt. Anstelle der Shabby Kommode, die ich aus einer alten Kommode gefertigt hatte, steht nun eine weiße Tischkonsole, ebenfalls im Shabby Look, hier im Wohnzimmer. Die selbst gebaute Kommode ist in mein Arbeitszimmer umgezogen. Dort bietet sie jede Menge Platz für meine Bastelutensilien. Es macht Spaß hin und wieder mal Möbel zu rücken, mit Farben zu experimentieren und natürlich die Deko neu abzustimmen, bis das Gesamtbild harmonisch und stimmig wirkt.


Vielleicht habt ihr nun auch Lust bekommen, ein wenig Farbe in euer Zuhause zu bringen - es macht auf alle Fälle viel Spaß und sorgt für frischen Wind im Haus.

In diesem Sinne alles Liebe, ein schönes Wochenende und bis bald,



Kooperation


Gastbeitrag: Mit diesen Tipps bekommt ihr euren Backofen im Nu sauber

Ich backe ja eigentlich sehr gerne, vor allem meine geliebten Cupcakes, doch das anschließende Reinigen des Backofens gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Mit den hilfreichen Tipps dieses Gastbeitrages von Valerio Gestri wird das Reinigen des Backofens in Zukunft jedoch wesentlich einfacher gehen - hoffe ich zumindest ;)! Und damit dieser Beitrag für euch nicht allzu trocken wird, habe ich schnell noch ein paar Bilder meiner Lieblingscupcakes eingefügt.

Hilfreiche Tipps, für einen sauberen Backofen

Backofen reinigen ist fast so schlimm wie Fenster putzen. Wenn man ihn nicht regelmäßig reinigt, bekommt man Flecken oder Eingebranntes nur sehr schlecht wieder sauber. Viele Backöfen machen auch nicht wirklich Lust darauf, diese zu reinigen, da viele Ecken und Kanten das Reinigen des Backofens erschweren. Es gibt aber einfache Hausmittel, mit denen sich das Backofenreinigen erleichtern lässt.


Tipp 1: Den Backofen mit Hausmitteln reinigen

Mit Produkten, die jeder im Haus hat, lässt sich schnell der Backofen reinigen:

· Salz auf den Boden streuen, Backofen auf 50 Grad erhitzen, warten, bis das Salz braun wird, abkühlen lassen, Salz vorsichtig entfernen (nicht kratzen), Backofen mit einem feuchten Tuch wischen
· Aus Backpulver und Wasser eine zähe Masse anrühren und auf die angebrannten Flecken geben, einwirken lassen (20-30 Minuten) und mit einem feuchten Tuch nachwischen
· Mit Rasierschaum angebrannte Flecken einsprühen, einwirken lassen, mit feuchtem Tusch nachwischen
· Waschpulver auf die Flecken streuen, mit feuchtem Küchenpapier abdecken, über Nacht einwirken lassen, am nächsten Tag feucht nachwischen.


Tipp 2: Wasserdampf löst harte Krusten im Backofen

Was mit der Mikrowelle klappt, funktioniert auch im Backofen. Wasserdampf löst verhärteten Schmutz und zugleich kommt der Dampf auch überall hin.
Hierfür stellt man eine backofenfeste Schüssel mit Wasser in den Backofen, erhitzt auf 120-150 Grad und lässt das Wasser im Backofen verdampfen. Sobald das Backrohr ausgekühlt ist, mit einem feuchten Tuch nachwischen.
Um eventuelle Gerüche zu neutralisieren, kann dem Wasser Essig oder Zitronenesaft beigefügt werden. Die Reinigung mit Wasserdampf funktioniert übrigens auch in der Mikrowelle.

Tipp 3: Backmatten schützen den Backofen vor Verschmutzung

Den meisten Schmutz findet man am Boden des Backofens, da doch einiges während des Backens auf den Boden tropft. Wer sich mit einer Backmatte behilft, hat einfach weniger Schmutz am Boden, da die Matte alles auffängt. Bei der Nutzung sollte aber auf die Unterhitze verzichtet werden oder man legt die Matte auf ein Backblech, das unter dem eigenen Gericht eingeschoben wird.


Tipp 4: Mit Soda oder Backpulver werdet ihr hartnäckige Verschmutzungen im Backofen los

Anstelle von Natron oder Backpulver kann auch Soda zum Reinigen des Backofens verwendet werden. Soda ist etwas stärker als Natron oder Backpulver und eignet sich hier etwas besser. Man mischt etwas Sodawasser und sprüht damit die Seitenwände des Backofens ein. Kurz einwirken lassen und mit einem feuchten Lappen nachwischen.
Wer kein Soda zu Hause hat, kann natürlich auch Backpulver verwenden. Dazu wird das Backrohr auf ca. 50 Grad erwärmt. Angefeuchtetes Küchenpapier wird mit Backpulver bestreut und quasi an die Wände "geklebt". Einige Zeit einwirken lassen und dann abwischen.

Reinigt man seinen Backofen regelmäßig, so hat man hier weniger zu tun. Gleich nach dem Backen empfiehlt es sich, eine Tasse mit Wasser (und Zitronensaft) in den Backofen zu stellen. Nachdem das Wasser verdampft ist, wischt man einfach kurz durch.
Wer aber die Zeit und die Lust den Backofen regelmäßig zu reinigen nicht hat, überlässt diese Arbeit einfach einer Reinigungskraft. Auf Helpling gibt es bestimmt eine Putzfrau aus der Nähe, die neben dem Backofen auch die ganze Küche mit putzt.


Eine Putzfrau, die nicht nur den Backofen, sondern gleich die gesamte Küche reinigt, wäre manchmal schon praktisch ;)!
Ich hoffe, euch hat dieser Gastbeitrag gefallen und ihr könnt den einen oder anderen Tipp gebrauchen.

Liebe Grüße und bis bald,




Kooperation / Gastbeitrag: Dieser Beitrag wurde von einem Gastautor erstellt und mit meiner Zustimmung auf meinem Blog White and Vintage veröffentlicht.
Text:  Valerio Gestri
Bilder: White and Vintage