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Die heimische Eibe, Taxus Baccata, eine der beliebtesten Heckenpflanzen

Gastbeitrag

Langsam aber sicher neigt sich der Sommer dem Ende zu. Mit großen Schritten geht es Richtung Herbst. Die Temperaturen sind schon merklich kühler. Nun kommt auch wieder die Zeit, in der wir neue Pflanzen in unseren Garten setzen können. Beispielsweise eine lebende Hecke. Als Wind- oder Sichtschutz ist so eine Hecke nicht nur praktisch, sondern auch sehr dekorativ. Außerdem bietet sie Vögeln Schutz und Lebensraum. Die heimische Eibe, oder auch Taxus Baccata genannt, ist eine der beliebtesten Heckenpflanzen, da sie sehr robust und pflegeleicht ist. Deshalb möchte ich euch mit  meinem heutigen Gastbeitrag den Taxus Baccata etwas genauer vorstellen.

Taxus Baccata 


Die heimische Eibe als Heckenpflanze

Der Taxus Baccata ist hierzulande eine der beliebtesten Heckenpflanzen. Und das ist auch nicht verwunderlich. Schließlich sind wilde Eiben von Schweden bis Südspanien verbreitet. Wer also auf der Suche nach einer heimischen Pflanze für seinen Garten ist, kann mit Taxus Baccata nichts falsch machen. Wir möchten dir daher heute diese besondere Pflanze ans Herz legen.


Ein alter Bekannter

Die heimische Eibe als Heckenpflanze

Ein Eibenbaum wird in der Mythologie oft als „Ewiger Baum“ bezeichnet. Eiben wachsen relativ langsam und haben daher eine lange Lebensdauer. In Heimiswil (Emmental) steht eine Eibe, die über 1000 Jahre alt ist. Daher trägt die Gemeinde den Baum in ihrem Wappen. Einer der größten Eibenwälder Europas ist auf der Bergkette des Albis. Viele der rund 80.000 Eiben sind über 150 Jahre alt!


Taxus Baccata in deinem Garten

Die heimische Eibe als Heckenpflanze

Die Europäische Eibe passt in wirklich jeden Garten. Da sie ihre Nadeln auch im Winter nicht verliert, bietet eine Eibenhecke auch in der kalten Jahreszeit guten Sichtschutz. Gute Gründe also, einen Taxus Baccata im eigenen Garten zu haben. Beim Pflanzen des Strauchs solltest du vor allem aufs Wetter achten. Es sollte in der kommenden Zeit nicht frieren. Es darf aber auch nicht zu heiß sein. Frost und Hitze können die Wurzeln der Pflanzen beschädigen. Denke vor dem Kauf auch darüber nach, wie viele Pflanzen du benötigst und in welcher Größe.

Pflege des Taxus Baccata

Da die Eibe bei uns beheimatet ist, denken viele Gartenbesitzer nach dem Einpflanzen, dass ihre Arbeit getan ist. Auch wenn die Pflanze recht pflegeleicht ist, benötigt sie trotzdem ab und zu pflege. Der wichtigste Bestandteil der Pflege ist das Schneiden. Vor allem, wenn du eine schnurgerade Hecke haben möchtest oder den Strauch kunstvoll in Form geschnitten hast. Du solltest Taxus Baccata sowieso im Juni und eventuell noch einmal im September schneiden.

Gut zu wissen: Alle Pflanzenteile der Eibe sind giftig. Vermeide beim Schneiden Hautkontakt und achte darauf, dass deine Kinder und Haustiere außer Reichweite sind.


Genügend Wasser

Neben dem Schneiden sollte du auch darauf achten, dass deine Pflanzen genügend Feuchtigkeit bekommen. Besonders, wenn es längere Zeit nicht geregnet hat, solltest du die Sträucher gießen. Zu viel Wasser verträgt der Taxus Baccata jedoch auch nicht. Der Strauch ist anfällig für Staunässe. Sorge dafür, dass Wasser nach einem starken Regenschauer ablaufen kann und sich keine Pfütze rund um den stamm bildet.


Die Eibe ist eine langfristige Investition

Der Taxus Baccata ist die perfekte Wahl für jeden Garten. Die Eibe ist heimisch, sehr pflegeleicht und sehr langlebig. Eine Eibenhecke im Garten ist eine Investition, dir dir langfristig viel Freude bereiten wird.


Vielleicht konnte ich in euch mit diesem Gastbeitrag ein wenig das Interesse an dieser Heckenpflanze wecken. Ich habe auf alle Fälle schon ein Plätzchen in meinem Garten für diese Pflanze reserviert. Bin gespannt, ob sie bei uns heroben in den Bergen auch so prächtig gedeiht, wie auf den Fotos.

Liebe Grüße und bis bald,





Werbung / Kooperation: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Heckenpflanzentotal entstanden