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Upcycling-Deko: Windlichter aus Marmeladengläsern selber machen

upcycling-Deko: Windlichter aus Marmeladengläsern

Ich bin immer wieder erstaunt, was man alles Tolles aus Marmeladengläsern oder anderen Altgläsern machen kann. Romantische Windlichter, dekorative Blumenvasen oder hübsche Vorratsgläser lassen sich mit ein wenig Geschick im Handumdrehen aus unscheinbaren Altgläsern ganz einfach herstellen. Passend zum Herbst habe ich meine Marmeladengläser mit hübschen Blattmotiven versehen.

buntes Herbstlaub

Upcycling-Deko: Windlichter aus Marmeladengläsern

Befüllt mit Hortensienblüten, Moos, Beeren und einer LED-Lichterkette sind aus diesen unscheinbaren Gläsern, dekorative, herbstliche Windlichter entstanden. Wenn dann im Dunkeln die Lichterkette leuchtet, erzeugen meine Marmeladengläser-Windlichter eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre.

Mein Beitrag "Herbstliche Windlichter aus Marmeladengläsern selber machen" auf regionalleben.de

Herbstdekoration mit Naturmaterialien

Falls ihr Lust habt, diese herbstlichen Windlichter nachzumachen, die DIY-Anleitung dazu findet ihr HIER in der Onlineausgabe von "Regional leben". Mein Beitrag "Herbstliche Windlichter aus Marmeladengläsern selber machen" wurde auf dieser Seite veröffentlicht. 

Verlosung eines Tropilex -Hängesessels

Zum Schluss habe ich noch eine besondere Überraschung für euch: Die Firma "Tropilex" hat mir eines ihrer tollen Produkte, einen Hängesessel, in dem man so richtig die Seele baumeln lassen kann, zur Verfügung gestellt. Diesen darf ich an meine lieben Leser und Leserinnen verlosen.

Hängesessel zu gewinnen auf: www.whiteandvintage.com

Der oder die Gewinnerin darf die Farbe des Modelles natürlich frei wählen. Das Gewinnspiel endet am 17. November 2017. 
Teilnahmebedingungen: Bitte hinterlasst unter diesem Post einen Kommentar, ob ihr gerne bei dem Gewinnspiel mitmachen wollt. Mitmachen können alle eingetragenen Leser und Leserinnen oder die, die es gerne noch werden möchten. Gerne könnt ihr das Bild auf eurem Blog verlinken oder auf Facebook teilen. Ich drücke allen ganz fest die Daumen und wünsche euch viel Glück bei diesem Gewinnspiel.

Alles Liebe,



Werbung/Kooperation

Kürbisse mit Kreidefarbe streichen


Allerlei Dinge habe ich bereits mit Kreidefarbe bemalt und verschönert. Angefangen von diversen Möbelstücken, alten Dosen und Einmachgläsern bis hin zu den Fliesen unseres Kachelofens. Ja sogar Ostereier habe ich heuer mit Kreidefarbe bunt bemalt. Kreidefarbe ist wirklich ein kleiner Tausendsassa. Ob Metall, Holz oder Glas, fast alle Oberflächen lassen sich mit Kreidefarbe mühelos streichen und verschönern.

Kürbisse mit Kreidefarbe streichen.

Kürbisse mit Kreidefarbe streichen.

Für mein neuestes DIY-Projekt habe ich orangefarbenen Kürbissen mit Kreidefarbe in Antikweiß (von Rust Oleum - herzlichen Dank an die liebe Charlotte, für die Zuverfügungstellung dieser herrlichen Farbe) einen neuen Look verpasst. Durch das Auftragen der Kreidefarbe mit einem Schwamm, bleibt die Struktur der Kürbisse erkennbar und das Ergebnis schaut somit besonders natürlich aus. Nun wirken die Kürbisse fast ein wenig shabby und harmonieren in ihrem antik-weißen Gewand wunderbar mit den kräftigen Beerentönen meiner restlichen Dekoration.

Kürbisse mit Kreidefarbe streichen.

Kürbisse mit Kreidefarbe streichen.

Für DEPOT durfte ich ein herbstliches Arrangement aus Kürbissen, Blumen, romantischen Windlichtern und Kerzen zaubern. Den kompletten Beitrag sowie weitere Bilder zu meiner Kürbis-Dekoration findet ihr HIER auf dem Blog "Schön bei Dir". Vielleicht hüpft ihr schnell mal rüber - ich freue mich auf euch :)!

Alles Liebe,



Farbenfrohe Herbstdeko mit Kürbisssen


Dekoideen für den Herbst.

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Kürbisse schmecken nicht nur besonders lecker und sind zudem sehr gesund, sondern es lassen sich aus diesen farbenfrohen, wohlgeformten Früchten auch die schönsten Herbstdekorationen zaubern. Ob als Tischdeko, Gartendeko oder Deko für den Eingangsbereich, Kürbisse setzen frohe Farbakzente und sorgen für gute Laune auch an trüben und regnerischen Herbsttagen.

Farbenrausch im Herbst



Sind es in der Frühlings- und Sommerzeit vorwiegend Pastellfarben, die ich für meine Dekorationen verwenden, so dürfen im Herbst gerne kräftigere Farben wie Orange, Gelb und auch ein wenig Rot den Ton angeben. Gerade im Herbst bietet die Natur eine Fülle an Naturmaterialien in den herrlichsten Farben. Reife Beeren und Früchte, sowie Samenstände und Blüten laden zum Dekorieren ein. Herbstliche Kränze, Gestecke und andere Dekorationen lassen sich mit ein wenig Kreativität und Geschick daraus fertigen.

Blumen & Kürbisse




Ein locker gebundener Kranz aus Goldrute und Chrysanthemen umschmiegt diesen kleinen, gelben Kürbis. Auch ohne Wasser bleiben diese Blüten über mehrere Tage lang frisch und schön. Doch auch im getrockneten Zustand hat dieser Blumenkranz noch seinen ganz besonderen Reiz. Gefertigt ist so ein Kränzchen recht schnell: Ihr benötigt dazu einen festen Blumendraht. Zuerst nehmt ihr Maß am Kürbis. Nun schneidet ihr den Draht in der passenden Länge ab und verbindet die Enden mit Hilfe einer Zange zu einem Ring. Daran werden die einzelnen Blüten mit einem Blumendraht befestigt. Einzelne Lücken können im Nachhinein ausgefüllt werden.


Platz gefunden haben Kürbis und Kranz auf einem kleinen Tontopf, den ich mit Kreidefarbe ein wenig verschönert habe. Dazu habe ich mit einem Schwamm Kreidefarbe im Farbton Antikweiß aufgetragen. Mit Hilfe der "Wischtechnik" entsteht dieser Used- oder Shabby-Look, den ich so sehr mag.

Dekoideen für den Herbst.

Dekoideen für den Herbst.


Ein weiterer, etwas kleinerer Blumentopf, dient als Gefäß für ein herbstliches Gesteck. Harmonisch vereint zu einem farbenfrohen Blumenarrangement präsentieren sich Chrysanthemen, Goldrute sowie Zieroregano. Für diese Blumendeko werden die Stängel auf die passende Länge zurecht geschnitten. Ein gewässerter Steckschaum bietet den herbstlichen Blumen den nötigen Halt und versorgt sie zudem mit Wasser.

Dekoideen für den Herbst.

Zum Dekorieren verwende ich am liebsten die kleinen Zierkürbisse. Doch auch dieses etwas größere Exemplar bietet vielerlei Möglichkeiten für herbstliche Dekorationen. Der Hokkaido, ein sehr bekömmlicher Speisekürbis, setzt mit seiner leuchtend orangen Farbe fröhlich, bunte Farbakzente. Verziert mit ein paar hübschen Accessoires wird er zwischen Herbstblumen und Kerzen zu einem farbenfrohen Hingucker.

Kerzen sorgen für romantische Stimmung


Dekoideen für den Herbst.


Kerzen dürfen bei meinen Dekorationen das ganze Jahr über nicht fehlen. Auch sie lassen sich mit einfachen Mitteln und wenigen Handgriffen der Jahreszeit entsprechend dekorieren. Für meine Herbstdekoration habe ich gewöhnliche Glasflaschen mit weißen Spitzkerzen bestückt. Befüllt habe ich die Flaschen mit roten Beeren und grünen Zypressenzapfen. Ein braunes Lederband mit einer Feder aus Papier um den Flaschenhals gewickelt, wirkt luftig leicht und sehr natürlich. Solch eine farbenfrohe, ungezwungene Dekoration aus Naturmaterialien erzeugt eine ganz besondere Atmosphäre, die Gemütlichkeit und Harmonie ausstrahlt.

Farbenfroh geht es auch auf meinem Beitrag auf "Schön bei dir" von DEPOT zu. Lampionblumen, bunte Blätter und lustige Pilze halten sich ein fröhliches Stelldichein. Den passenden Rahmen dafür gibt es bei DEPOT. Den Beitrag sowie die Anleitung zu meiner herbstlichen Wanddeko findet ihr HIER.

In diesem Sinne wünsche ich euch viele farbenfrohe, goldene Herbsttage.
Alles Liebe,





Dekotablett aus Holzresten selber machen

Tablett sommerlich dekorieren.

Den Keller aufzuräumen, zählt ja nicht unbedingt zu den spannendsten Aufgaben. Kreative Arbeiten, wie Möbel streichen oder Räume neu einrichten und gestalten, sind mir wesentlich lieber. Doch manchmal hat man auch bei Aufräumarbeiten das Glück, Materialien zu finden, aus denen sich tolle Dinge zaubern lassen. Wie zum Beispiel dieses weiße Dekotablett. Die Holzreste dafür lagen schon beim Brennholz. Gut, dass ich sie dort gefunden habe. Es wäre schade gewesen, wenn man sie verbrannt hätte.

Tablett sommerlich dekorieren.

Schon länger war ich auf der Suche nach einem richtig großen Dekotablett, das möglichst viel Platz für verschiedenste Deko-Arrangements bietet. Da ich bisher leider nicht fündig wurde, beschloss ich nun selbst solch ein Tablett zu bauen. Der Arbeitsaufwand für solch ein Tablett ist eigentlich sehr gering. Nachdem Bodenplatte und Seitenleisten zugeschnitten sind, müssen die einzelnen Elemente nur mehr verleimt und genagelt werden. Einen Anstrich mit weißer Kreidefarbe verleiht dem Tablett einen ganz besonderen Charme. 

Dekotablett mit bunten Wiesenblumen


Tablett sommerlich dekorieren.

Tablett sommerlich dekorieren.

Mit einer Länge von 70cm und einer Breite von 25cm bietet dieses Holztablett viel Platz für unterschiedlichste Dekoideen. So zum Beispiel für dieses Arrangement aus fröhlich bunten Wiesenblumen. Ungezwungen, luftig und leicht, so wie auf der Blumenwiese, reihen sich Skabiosen, Kalifornischer Mohn, Kornblumen und anderen farbenfrohe Sommerblumen auf meinem selbst gemachten Dekotablett aneinander. Ich liebe solche einfachen und natürlichen Dekorationen sehr. Sie wirken so frisch und klar.

Tablett sommerlich dekorieren.

Tablett sommerlich dekorieren.

Als Vasen für die zauberhaften Wildblumen dienen gewöhnliche Flaschen in unterschiedlichen Größen. Ein wenig aufgepeppt mit einer dekorativen Kordel, oder wie hier mit einem hübschen Bild, wird im Nu aus einer schlichten Milch oder Obstlerflasche eine schmucke Vase. 

Deko-Stillleben


Tablett sommerlich dekorieren.

Besonders lebendig und natürlich wirken Dekorationen, wenn sich allerlei Kleinigkeiten zu einem harmonischen Stillleben vereinen. Dabei sollten die einzelnen Elemente in einer Beziehung zueinander stehen. Sie erzählen dem Betrachter sozusagen eine Geschichte. Oft entstehen meine Ideen für ein Deko-Stillleben ganz spontan, wenn ich meine gesammelten Fundstücke aus der Natur betrachte oder durch den Garten spaziere.

Tablett sommerlich dekorieren.

Tablett sommerlich dekorieren.

Dieses Deko-Stillleben hier könnte den Titel "Lebensraum Wiese" tragen. Zu den Wiesenblumen gesellt sich ein kleines Vogelnest. Aus ein paar Birkenzweigen habe ich dieses Nest geflochten. Zwei Wachteleier und ein Schneckenhaus finden darin Platz.

Tablett sommerlich dekorieren.

Alte Schätze, wie diese Backförmchen aus Großmutters Zeiten, baue ich immer wieder gerne in meine Dekorationen ein. Sie verleihen meiner Deko einen Hauch nostalgischen Charme. Früher hat man in diesen kleinen Backformen Pralinen und Kekse gebacken. Heute verwende ich sie als Dekorationsfläche für Kerzen oder andere kleine Dinge.

Vielerlei Dekoideen


Tablett sommerlich dekorieren.

Tablett sommerlich dekorieren.

Tablett sommerlich dekorieren.

Bunt und fröhlich präsentieren sich all die zarten Wiesenblumen auf meinem weißen Dekotablett. Beim Anblick dieser sommerlichen Blumendeko kann ich es kaum glauben, dass der Sommer sich langsam aber sicher dem Ende zu neigt. Nicht mehr lange und der Herbst zieht ins Land. Dann werden anstelle der Blumen bunte Blätter, Kürbisse und andere Früchte ihren Platz auf meinem selbst gemachten Dekotablett finden. So ein Tablett lässt sich je nach Jahreszeit mit wenigen Handgriffen immer wieder neu gestalten. Der Fantasie sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt. Frei nach dem Motto: Schön ist, was gefällt.

Ein wenig herbstlicher geht es auf dem Beitrag "DIY-Geschenk Dosen herbstlich dekorieren", den ich für DEPOT schreiben durfte, zu. HIER auf dem Blog Schön bei Dir könnt ihr den Beitrag nachlesen. Ich wünsche euch viel Spaß.

Alles Liebe,





Ein Garten mit ökologischen Grundsätzen - naturnah und romantisch





Ökologisches Gärtnern



Waren es in den letzten Jahren hauptsächlich Staudenbeete und Rosen, die meinen Garten schmückten, so halten mittlerweile immer mehr Wildblumen Einzug in mein grünes Naturparadies. Rosen, Hortensien sowie viele weitere Stauden harmonieren wunderbar mit Wildblumen wie Skabiosen, Kornblumen oder Steinkraut. Die wilden Schönheiten lockern eintönige Blumenbeete auf und bringen Leben sowie Farbenvielfalt in den Garten. Doch nicht nur die Pflanzenwelt hat sich in den letzten Jahren in meinem Garten verändert, auch was die Pflege anbelangt, fand ein Umdenken statt. Auf chemische Dünger, sowie Pestizide verzichte ich mittlerweile komplett. Zum Düngen verwende ich sehr gerne Brennesselsud und kompostierten Pferdemist. Schnecken werden einfach eingesammelt und an einem anderen Ort, an dem sie keinen Schaden anrichten können, wieder freigelassen. Seit ich kein Spritzmittel mehr gegen Läuse verwende, ist die Marienkäfer-Population in meinem Garten deutlich gewachsen. Ein ökologischer, naturnaher Garten macht einfach viel mehr Spaß und trägt zum Schutz unserer Umwelt bei.

Wildblumen - ein gedeckter Tisch für Insekten




Seit Wildblumen meinen Garten bereichern tummeln sich zahlreiche Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und andere nützliche Helfer auf den Blüten. Nie zuvor konnte ich so viele Insekten in unserem Garten beobachten. An sonnigen Sommertagen summt es um die bunten Blütenköpfe beinahe wie in einem Bienenstock. Einfach wunderschön anzusehen. Auch seltene Schmetterlinge, wie zum Beispiel der Schwalbenschwanz, besuchen immer öfters die Wildblumen. Leider sind viele Schmetterlinge und auch andere nützliche Insekten vom Aussterben bedroht. Um so wichtiger ist es, mit einem naturnahen Garten kleine Lebensräume für all diese Tiere zu schaffen. 


Im Handel werden vielerlei Saatgutmischungen für Wildblumenwiesen angeboten. Es gibt spezielle Mischungen, die auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Insekten abgestimmt sind. Bienen und Hummeln lieben besonders Kräuter wie Lavendel oder Thymian. Schmetterlinge laben sich besonders gerne am Nektar der Blüten von Skabiosen, Natternkopf oder Wilden Möhren. Anstelle von gekauften Saatgutmischungen kann man natürlich auch Samen von wild wachsenden Blumen auf Feldern sammeln und diese dann im Garten aussäen. Ich mache es meistens so, dass ich gekaufte und selbst gesammelte Samen mische. Im Herbst sammle ich dann einige der Samen wieder ein und so habe ich für das nächste Frühjahr neues Saatgut. Die Wiese wird auch nicht gemäht, sondern ich lasse die verwelkten Blumen bis zum nächsten Frühjahr stehen. Im zeitigen Frühjahr entferne ich vorsichtig von Hand die abgestorbenen Pflanzen und streue dabei die noch vorhandene Samen aus.


Früh im Sommer öffnet der Kalifornische Mohn - oder auch Schlafmützchen genannt - seine kelchförmigen Blüten. Im Frühsommer, wenn ringsum bereits die Wiesen für die Heuernte gemäht wurden und auch sonst in den Blumenbeeten nicht allzu viel blüht, lockt diese farbenprächtige Pflanze unzählige hungrige Gäste an. Ab und an landet eines dieser filigranen Schönheiten in meiner Vase und ziert den Küchentisch. Aber ich nehme mich diesbezüglich sehr zurück und lasse natürlich den Insekten den Vortritt.


Total fasziniert bin ich von dieser dunkelvioletten Kornblumen. Kannte ich bisher doch nur die himmelblaue wilde Art der Kornblume, die man bei uns am Straßenrand findet. Auch in zartem Rosa blüht sie nun auf meiner Blumenwiese.


Ein kleines Wundermittel gegen Migräne und viele andere Wehwehchen ist diese zarte, hübsche Pflanze mit dem Namen Mutterkraut. Sie gedeiht hervorragend auf nährstoffreichem Boden und vermehrt sich gerne durch Selbstaussaat. Ich verwende dieses Blümchen sehr gerne in Kombination mit Garten- oder Wildblumen für meine Sommersträuße. Aber auch einzeln in einer Vase kommt das Mutterkraut wunderschön zur Geltung.

Blühende Vielfalt






Was Inneneinrichtung und Deko anbelangt habe ich farbtechnisch meine ganz konkreten Vorstellungen. Neben Weiß gibt es meistens nur eine oder höchstens zwei weitere Farben anzutreffen. Doch im Garten soll und darf es bunt sein. Insekten lieben bunte Blumen. Monotone Blumenbeete sind alles andere als attraktiv für Schmetterlinge und Co. 

Alte Staudensorten für den Bauerngarten



Zu meinen absoluten Lieblingspflanzen zählt der Fingerhut in all seinen wunderschönen Farben. Seine zauberhaften Blüten, die an Elfenhüte erinnern, verleihen dem Garten einen märchenhaften Charme. Auch Hummeln und Bienen lieben diese prachtvolle Pflanze über alles. Am besten gedeiht der Fingerhut im Halbschatten auf sandigem, stickstoffhaltigem Boden. 



In einem Bauern- oder Cottage Garten dürfen Stockmalven sowie Stockrosen auf keinen Fall fehlen. Diese farbenprächtigen Stauden zählen zu den ältesten Gartenpflanzen. Zu Großmutters Zeiten fand man diese Prachtexemplare in beinahe jedem Garten. So langsam wird sie von vielen Hobbygärtnern wiederentdeckt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.



Eigentlich zählen Geranien zu den klassischen Balkonpflanzen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie meine Oma ihren Balkon jedes Jahr aufs Neue mit unzähligen Geranien in der Farbe Rosa und Weiß geschmückt hat. Den Winter über verbrachten die Geranienstöcke im Keller und warteten darauf, dass sie im Frühjahr auf der Fensterbank zu neuem Leben erwachen durften. Genauso wie meine Oma mache ich es auch heute noch. Nur, dass meine Geranien nicht auf dem Balkon, sondern in Blumentöpfen im Garten stehen.



Auch unzählige Rosensorten gibt es in meinem Garten zu finden. Märchenrosen haben es mir besonders angetan. Ich liebe diese romantischen, gefüllten Blüten. Leider sind diese Rosensorten für Insekten nicht besonders attraktiv, da die Blüten keinen Nektar enthalten. Es sind sozusagen Mogelpackungen für unsere Insektenfreunde. Anders ist es bei den Wildrosen. Wildrosen locken mit ihrem intensiven Duft unzählige Nützlinge an und bieten im Herbst mit ihren leuchtend roten Früchten wertvolle Nahrung für Vögel und andere Tiere. Außerdem wachsen Wildrosen auch im Schatten und stellen keine großen Ansprüche an den Boden. Drei solcher Wildrosensträucher habe ich heuer gepflanzt. Ich bin gespannt, wie sie sich bis zum nächsten Jahr entwickeln werden.

Lichtquellen im Garten






In sämtlichen Ecken meines Gartens sind Laternen, Kerzen und Windlichter zu finden. Ich liebe es, wenn spät abends die Lichter den Garten erhellen. Mit ihrem sanften Licht sorgen sie für eine ganz besonders gemütliche, romantische Atmosphäre. Auch im Winter zur Weihnachtszeit verzaubern sämtliche Lichterketten meinen Garten in ein stimmungsvolles Licht.

Der Garten - Lebensraum für unsere Tiere



Unsere Hühner, Hunde und Katzen genießen den Freilauf im Garten. Vor allem an heißen Sommertagen finden sie hier im Schatten der Bäume und Sträucher ein kühles Plätzchen zum Dösen. Auch unser neuer Gockelhahn Maximilian freut sich sehr über den täglichen Freigang mit seiner Hühnerschar. Erst seit er bei uns eingezogen ist, sind die Hühner so richtig glücklich. Ich hätte nie geglaubt, dass ein Gockelhahn sich so liebevoll um seine Hühner kümmert. Sein morgendliches Krähen mag so manchen in unserer Nachbarschaft stören, aber ich finde, auf dem Land gehört ein krähender Gockelhahn einfach dazu. Ich auf jeden Fall freue mich jeden Morgen aufs Neue, wenn Maximilian mich lautstark und freudig begrüßt.

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal,