Jetzt im Sommer verwandeln sich unsere Bergwiesen in ein buntes Blütenmeer. Gelb leuchtender Hahnenfuß, rosafarbene Kuckucks-Lichtnelke, dunkel-violetter Wald-Storchschnabel und noch viele andere Wiesenpflanzen locken mit ihrem süßlichen Duft und ihrer kräftigen Farbe vielerlei Insekten an und bieten Lebensraum für allerlei Tiere. Auch ich erfreue mich jedes Jahr immer wieder auf diesen bezaubernden Anblick, den diese farbenfrohen Wiesen bieten. Mit meinem heutigen DIY habe ich mir ein Stück dieser herrlichen Sommerwiese mit ins Haus genommen und sozusagen konserviert.
Jetzt im Sommer verwandeln sich unsere Bergwiesen in ein buntes Blütenmeer. Gelb leuchtender Hahnenfuß, rosafarbene Kuckucks-Lichtnelke, dunkel-violetter Wald-Storchschnabel und noch viele andere Wiesenpflanzen locken mit ihrem süßlichen Duft und ihrer kräftigen Farbe vielerlei Insekten an und bieten Lebensraum für allerlei Tiere. Auch ich erfreue mich jedes Jahr immer wieder auf diesen bezaubernden Anblick, den diese farbenfrohen Wiesen bieten. Mit meinem heutigen DIY habe ich mir ein Stück dieser herrlichen Sommerwiese mit ins Haus genommen und sozusagen konserviert.
Heute möchte ich euch auf einen kleinen Spaziergang in meinen wildromantischen Garten mitnehmen. Monotone, klar strukturierte Blumenbeete gibt es in meinem Garten nicht zu finden, dafür wiesenartige, locker angeordnete Bepflanzungen mit Stauden, die sich größtenteils durch Aussaat selber vermehren und dadurch dem Garten ein natürliches Aussehen verleihen. Sollte sich jedoch eine Staude zu sehr in den Vordergrund drängen und andere Pflanzen überwuchern, wird sie von mir natürlich sachte in ihre Schranken zurückgewiesen. Ansonsten jedoch lass ich der Natur in meinem Garten viel Freiraum.
Das Jahr 2016 hat für unsere Landwirtschaft einige Veränderungen mit sich gebracht. Anfang des Jahres haben wir uns aus wirtschaftlichen und familiären Gründen dazu entschieden, unsere Milchkühe zu verkaufen und unseren Betrieb komplett auf Pferdehaltung umzustellen. Mit vereinten Kräften bauten wir unseren Stall in einen artgerechten Pferde-Laufstall um. Die Pferde sollten sich Tag und Nacht frei bewegen dürfen, sowohl drinnen im Stall, wie auch draußen auf der Koppel und der Weide. Auch das Futter steht den Pferden nun in großen Heunetzen, rund um die Uhr, frei zur Verfügung. Pferde sollten ja, da sie einen sehr kleinen Magen haben, oftmals am Tag kleine Futterrationen zu sich nehmen. Unser ehemaliger Kuhstall wurde also zu einem sogenannten "Aktivstall" für Pferde umgebaut.
Unsere Pferde lieben den Freilauf und den sozialen Kontakt in der Herde. Auch die Fohlen tollen übermütig auf der Weide herum. Da die Pferde nun auch nachts draußen sind, haben wir uns entschieden ein großes Hoftor zu bauen, welches die Pferde, sollten sie doch einmal aus der Weide ausbüxen, darin hindern sollte, auf die Straße zu laufen.
Wir hatten eigentlich schon eine ganz gezielte Vorstellung, wie das Tor ausschauen sollte, doch leider fanden wir kein Tor, welches von den Maßen und der nötigen Konstruktion her passte. So überlegten wir uns, das Tor doch selber zu bauen. Ich zeichnete meinem Mann eine Skizze auf, wie ich mir dieses Hoftor von der Form her vorstellte, und mit vereinten Kräften bauten wir somit unser eigenes Hoftor.
Hoftor / Gartentor aus Holz selber bauen
Hoftor / Gartentor mit geschwungenem Torbogen
Die weiß lackierten Holzlatten haben wir so angeordnet, dass sie einen leicht geschwungenen Bogen ergeben und sich das Tor somit harmonisch der Landschaft anpasst. Die Latten für dieses Hoftor sind übrigens die selben Latten, die wir auch für unseren Gartenzaun verwendet haben.Wir haben auch den selben Abstand zwischen den Holzlatten gewählt, somit harmonieren Tor und Gartenzaun optisch wunderbar miteinander.
Was das Holz anbelangt, habe wir uns für Lärchenholz entschied, da dieses wesentlich robuster und langlebiger ist. Die Holzlatten haben wir sägerauh belassen, weil auf sägerauhem Holz die Farbe besser hält. Außerdem gefällt mir persönlich sägerauhes Holz besser, da die Struktur des Holzes trotz Farbanstrich noch sichtbar ist.
Hoftor / Gartentor mit Backsteinsäulen
Obwohl der Backsteinziegel in unserer Gegend kaum Verwendung findet, haben wir uns für Torsäulen aus Backsteinziegel entschieden. Ich mag das warme Rot dieses Ziegels sehr. Besonders die Kombination mit weißem Holz finde ich wunderschön. Innerhalb dieser Backsteinsäulen befinden sich kräftige Stahlrohre an denen das Tor befestigt ist, da das Tor durch seine großzügige Breite von über drei Metern doch recht schwer ist.
Die Abdeckplatte der Torsäulen haben wir aus Beton selber gegossen.
Trotz seiner enormen Gesamtbreite wirkt das Tor, rein optisch, aufgrund der schmalen Holzlatten, die wir verwendet haben, alles andere als schwer, sondern leicht und luftig.
Ganz rechts seht ihr noch eine kleine Durchgangstür für Fußgänger. Somit muss das große Tor nur zum Durchfahren von Fahrzeugen geöffnet werden. Auf der linken Torseite wird noch ein entsprechend großer Strauch gepflanzt, somit ist auch diese Lücke dann geschlossen.
Es hat richtig Spaß gemacht dieses Tor ganz nach unseren eigenen Vorstellungen zu bauen. Wir haben uns eine Menge Geld gespart und vor allem, ohne irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen, das Tor bekommen, das genau unseren Vorstellungen entspricht.
Nun können sich unsere Pferde Tag und Nacht sicher und frei draußen bewegen und so nebenbei haben wir ein neues, dekoratives Schmuckstück ganz in Weiß auf unserem Hof.
Verwendete Materialien für unser Hoftor / Gartentor aus Holz:
- Lärchenholz
- Backsteinziegel
- Abdeckplatte aus Beton
- Stahlrohr
- weiße Zaunfarbe
Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende.
Liebe Grüße und bis bald,
DIY und Deko Blog White and Vintage: Hoftor / Gartentor aus Holz selber bauen


